Seit Jahren beschäftigt mich das Projekt „WLAN in Berlin“. In einer Vorlage für den Hauptausschuss hat der Senat über den aktuellen Ausbaustand berichtet.

Das WLAN-Projekt Free Wifi Berlin verzeichnet aktuell 2.000 Hotspots. Ende März 2019 wurde die 2. Ausbaustufe abgeschlossen. Das WLAN funktioniert weitestgehend störungsfrei und wird von der Bevölkerung und den Gästen Berlins mit 9,2 Mio. monatlichen Zugriffen gut angenommen. Am meisten genutzt werden die WLAN-Spots am Fernsehturm, am Brandenburger Tor sowie auf dem Tempelhofer Feld. Wie auf der Free-Wifi-Übersichtskarte auf berlin.de ersichtlich ist, sind die Hotspots über das gesamte Berliner Stadtgebiet verteilt. Neben Touristenhotspots, wie dem Brandenburger Tor, wurden bewusst auch Orte ausgewählt, die primär von Berlinerinnen und Berlinern genutzt werden. Im Rahmen der 2. Ausbaustufe wurden etwa Grünanlagen (z.B. Gleisdreieckpark und die Gärten der Welt), die Staatsoper, Kfz-Zulassungsstellen, zahlreiche Gerichte, Bäder, Jugendclubs sowie Bürger- und Finanzämter mit WLAN ausgestattet.

Die Resonanz auf das WLAN-Projekt zeigt, dass eine Metropole von der Größe Berlins Bedarf an weiterem freien WLAN hat. Wie von der Koalition vereinbart, ist geplant, den WLAN-Ausbau in Berlin fortzusetzen. Für den Haushalt 2020/2021 wurden daher weitere Mittel angemeldet. Vorgesehen ist die Ausstattung von hochfrequentierten Orten Berlins. Profitieren soll der gesamte Berliner Raum. Es ist etwa die WLAN-Ausstattung von digitalen und analogen Infostelen beabsichtigt. Die geplanten 226 Informationsstelen vermitteln durch Informationen und Umgebungskarten einen Überblick über nahegelegene Sehenswürdigkeiten.

Weiterhin verfügt die BVG an den U-Bahnhöfen über ca. 650 WLAN-Spots. Hinzugekommen ist in den vergangenen 6 Monaten mit Unterstützung des Senats die WLAN-Ausstattung von ca. 180 Bussen.

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