In seiner Sitzung vom 20. November 2018 hat der Berliner Senat im Einvernehmen mit den Bezirken seine Pläne für den „Zukunftspakt Verwaltung“ präsentiert. Er folgt aus den Empfehlungen der Alt-Kommission zur Verwaltungsmodernisierung in Berlin vom Sommer 2018.

Mit dem Dialog- und Integrationsprozess, der den Zukunftspakt begleitet, legt der Senat eine wichtige Maßnahme vor. Es geht einerseits darum, alle Beteiligten in diesen Prozess einzubinden und eine Kultur des Miteinanders aufzubauen; andererseits aber auch darum, hier zügig tätig zu werden und die Herausforderungen zeitnah umzusetzen. So ambitioniert der Plan des Senats ist, so notwendig ist ein schnelles und entschlossenes Handeln.

Die Ansatzpunkte der Strategie des Senats umfassen Änderungen bis tief in den Kern der Verwaltungsorganisation: Struktur, Führung, Steuerung sollen umfangreich modernisiert werden. Erfolgreich kann das aber nur sein, wenn dafür genügend engagierte, gut ausgebildete Mitarbeiter*innen als Tragsäule der Verwaltung zur Verfügung stehen. Die Personalentwicklung ist damit ganz zurecht der Schwerpunkt der vorgelegten Strategie. 

So kann die Grundlage für eine zukunftsfähige Verwaltung gelegt werden, die nicht vom Standpunkt ihrer Struktur her denkt und arbeitet, sondern von den Menschen, die sie gestalten und denen sie zu Diensten ist – die Mitarbeiter*innen und die Bürger*innen. Die Nutzer*innen-Sicht in den Fokus zu nehmen ist eine Grundregel von Digitalisierungsprojekten. Und Digitalisierung (seien es Prozesse, Arbeitsplätze oder Zugänge) wird ein entscheidender Schritt in diesem umfangreichen Reformbestreben sein: sie schafft die Brücke zur Lebenswelt der Nutzer*innen und ist das Gesicht der Modernisierung. So werden die strategischen Veränderungen des Zukunftspakts für die Bürger*innen spür- und erfahrbar.

 

berlin.de – Pressemitteilung vom 20. November 2018.

PDF: Volltext des gemeinsamen Diskussionspapiers.

Print Friendly, PDF & Email