Die große Freifläche am U-bahnhof Cottbusser Platz wurde in diesem Jahr intensiv genutzt. Formal war diese Zwischennutzung nur bis Ende diesen Jahres gesichert. Nun hat mir der Senat (Drucksache 18/12672) mitgeteilt, dass der Nutzungsvertrag mit der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst e. V. aktuell bis zum 31.12.2018 verlängert wurde.

Mittelfristig soll dort ein „Kunst-Campus“ mit Ateliers und Wohnungen für Künstlerinnen und Künstler im Rahmen eines Genossenschaftsmodells entstehen. Damit soll die Kulturlandschaft im Marzahn-Hellersdorf weiter entwickelt werden und das Gebiet Boulevard Kastanienallee bereichert werden.

Frage 1: Welche Planungen sind dem Senat für die Freifläche (Grundstück Maxie-Wander-Str. 79, rd. 8.230 m², Finanzvermögen des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf, aktuell unbebautes Bauland südlich des Hellersdorfer Grabens in Höhe des Cottbusser Platz) bekannt?

Antwort zu 1: Es liegt die Absicht vor, dort einen „Kunst-Campus“ mit Ateliers und Wohnungen für Künstlerinnen und Künstler im Rahmen eines Genossenschaftsmodells zu errichten.
Diese Planung wird durch das Bezirksamt begrüßt, um so die Kulturlandschaft im Bezirk Marzahn-Hellersdorf weiter zu entwickeln und auch eine Bereicherung für das Quatiersmanagement-Gebiet Boulevard Kastanienallee zu bewirken.

Frage 2: An welchen Planungen, insbesondere für Wohnen, Gewerbenutzung sowie Flächen für soziale Infrastruktur (Schulen, Kitas, kulturelle Nutzung u.a.), sind städtische Wohnungsbaugesellschaften oder andere Landesbetriebe beteiligt? (Bitte um Darstellung der groben Pläne und der aktuellen Zeitpläne.)

Antwort zu 2: Städtische Wohnungsbaugesellschaften oder andere Landesbetriebe sind nicht beteiligt.

Frage 3: Wie stellen sich aktuell die Überlegungen dar, in Kooperation mit dem Atelierbeauftragten des Landes Berlin auf der in Rede stehenden Fläche einen „Kultur-Campus“ zu errichten?

Antwort zu 3: Es liegt die Absicht vor, dort einen „Kunst-Campus“ mit Ateliers und Wohnungen für Künstlerinnen und Künstler im Rahmen eines Genossenschaftsmodells zu errichten.
Diese Planung wird durch das Bezirksamt begrüßt, um so die Kulturlandschaft im Bezirk Marzahn-Hellersdorf weiter zu entwickeln und auch eine Bereicherung für das
Quatiersmanagement-Gebiet Boulevard Kastanienallee zu bewirken.

Frage 4: Welchen Stand hat das entsprechende Aufstellungsverfahren des Bebauungsplans 10-55?

Antwort zu 4: Das Bebauungsplanverfahren hat bislang nach Abschluss der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit geruht. Es soll nunmehr im Rahmen konkretisierender Planungen des KunstCampus angepasst und weitergeführt werden.

Frage 5: Wie bewertet der Senat die Möglichkeiten der Zwischennutzung zumindest von Teilflächen bis zur Realisierung der geplanten Bebauung?

Antwort zu 5: Derzeit besteht für die Fläche ein Nutzungsvertrag mit der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst e. V. für ein Kunstprojekt. Der Vertrag wurde aktuell bis zum 31.12.2018 verlängert.

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