In den vergangen Wochen hatte ich zwei Mal die Gelegenheit mich direkt mit den Anforderungen von SeniorInnen an die künftige Berliner Politik zu beschäftigen. Ich freue mich immer wieder über die Gelegenheit für den direkten Dialog auch über die Generationengrenze hinweg.

So tagten am 8. Juni 2011 SeniorInnen im Berliner Abgeordnetenhaus sowie am 29. Juni 2011 die SeniorInnen-BVV Marzahn-Hellersdorf im Rathaus Helle Mitte.

Nach einer Begrüßung im Berliner Abgeordnetenhaus gab es ein kurzes Resümee über das Mitbestimmungsgesetz und die Aktivitäten der Seniorenvertretung des letzten Jahres.

Die dann diskutierten Fragen werden uns in den kommenden Jahren weiter beschäftigen. Dabei stehen aus meiner Sicht insbesondere die Pflegequalität (Ausbildung der Pflegekräfte braucht höhere Qualität und Quantität), die Frage von mobilen Stützpunkten / Pflegestützpunkten, die Frage der Mobilität (und hier insbesondere die noch oft nicht ausreichende Barrierefreiheit) im Mittelpunkt. Aber auch die Frage des Umgangs mit dem Ehrenamt muss diskutiert werden. Ich meine es muss möglich sein, dass zumindest Auslagen für das Ehrenamt erstattet werden!

Auch einige Fragen in der SeniorInnen-BVV beschäftigten sich unter anderem mit Fragen der Mobilität. Verschiedene Vorschläge zur günstigeren Linienführung von Bussen im Bezirk sollen nun an die BVG getragen werden. Darüber hinaus habe ich noch einmal die Bedeutung der Müllschlucker erlebt. In dieser Frage bin ich gespannt, in wie weit sich die Wohnungsunternehmen mit ihren MieterInnen verständigen und von der möglichen Ausnahmegenehmigung gebrauch machen.