Das Berliner Nichtraucherschutzgesetz ist wie ein Sieb. Eigentlich soll es das Passivrauchen weitestgehend verhindern. Doch die vielen Ausnahmen und Lücken sorgen dafür, dass das Rauchen in Gastronomie doch wieder die Regel ist. Denn obwohl durch die jetztige Regelung eine Nichtraucherschutz gewährleistet sein soll, sind weiterhin die Raucherkneipen in der überwiegenden Mehrheit. Zwar ist natürlich das Argument JedeR könne doch selbst entscheiden wo er/sie hingeht, ob in ein Lokal mit oder ohne Rauch, zwar theoretisch funktioniert, ist es schon dann nicht mehr realitisch, wenn man sich mit mehreren FreundInnen oder Gruppen trifft.

Für einen konsequenten NichtraucherInnenschutz hat sich die Volksinitiative „Frische Luft für Berlin“ gegründet. Sie setzt sich für einen Schutz vor Passivrauchen in Kneipen, Bars, Restaurants und auf Spielplätzen ein. Vor allem Kinder und ArbeitnehmerInnen in Gastronomie, also KellnerInnen, MusikerInnen, Reinigungskräfte, WirtInnen, sollen hierdurch geschützt werden.

Die Ini sammelt Unterschriften – jedeR ist herzlich willkommen zu unterstützen! Bis März 2011 sollen 20000 Unterschriften zusammen kommen. Auf ihrer Homepage kann man die nächsten Treffen erfahren oder gleich die Unterschriftenliste ausdrucken und mitsammeln!

(Danke an Letter-3 Design für das Bild)