Kleingärten werden bei Familien, besonders in der Stadt, immer beliebter. Gerade für Familien mit jüngeren Kindern ist diese Stadtgrünfläche eine Frischluftoase, in der der Nachmittag oder das Wochenende genossen werden kann. Die Nachfrage nach Kleingärten ist in manchen Stadtteilen bereits so hoch, dass es lange Wartelisten geben muss.

Ein Kleingarten ist jedoch nicht „nur“ ein Stück Grün, sondern hat auch viel Potenzial Kindern die Stadtnatur näher zu bringen und so einen Beitrag zur Umweltbildung und -erziehung zu leisten. Besonders Kinder sind empfänglich für die Vermittlung von Naturschutzzielen, diese Chance sollte genutzt werden!

Die Möglichkeiten, die Kleingärten bieten, sind noch nicht soweit entwickelt, wie sie es sein könnten. Oder sie sind schlichtweg zu unbekannt. Deshalb hat der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) den „Bundeskleingartenpreis 2009“ ausgeschrieben.

Gesucht werden Konzepte, Forschungsarbeiten, Diplomarbeiten, Hochschularbeiten und Dokumentationen bestehender Projekte.

Das Ziel ist zu zeigen, dass das Pachten von Kleingärten nicht nur das Nutzungsrecht begründet, sondern auch Verantwortung begründet. Aktiver Naturschutz braucht Menschen die ihn umsetzten, doch dieses Bewusstsein entsteht nicht von selbst! Es gibt viele Möglichkeiten in einem Kleingarten Natur- und Artenschutz zu betreiben, diese Vielfältigkeit soll durch die Einsendungen gezeigt werden. Ausserdem werden entwickelte Projekte und Konzepte bekannter gemacht und so die Umsetzung und eine breitere Umweltbildung gefördert!

Teilnehmen können Einzelpersonen, aber auch Teams und Vereine. Die PreisträgerInnen werden in Fachpresse veröffentlicht und erhalten Preisgelder.

Print Friendly, PDF & Email