Am S/U-Bahnhof Wuhletal werden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nun doch Halteverbote genehmigt. Die Gefahr von Unfällen, wie sie zuletzt vorgekommen sind, soll so verringert werden.

Der Vorgang zeigt, dass sich gute Argumente am Ende durchsetzen. So hat die Verkehrslenkung Berlin nach Gesprächen mit Politiker*innen diverser Parteien aus Marzahn-Hellersdorf am 17. November die Zweckmäßigkeit von Haltverboten nochmals vor Ort geprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass deren Einsatz zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geeignet ist.

Trotz regelgerechter Ausstattung der beiden Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) können die Sichtbeziehungen zwischen Fahrzeugführern und Fußgängern durch Haltverbote relevant verbessert werden und Kraftfahrer so zeitgerechter auf Querende reagieren.


Die Anordnung der Haltverbote wird umgehend verfügt und das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf kann dieses nun schnell umsetzen. Das Parken am S+U Bahnhof Wuhletal wird aber grundsätzlich weiter möglich bleiben und höchstens punktuell zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschränkt werden.

Unabhängig davon werden in der Altentreptower Straße neue Radverkehrsanlagen geplant. Auch Radverkehrsanlagen können die Sichtbeziehungen verbessern, zum Beispiel wenn Radfahrstreifen im Vorfeld der Fußgängerüberwege am Fahrbahnrand angelegt werden und dort dann nicht mehr geparkt werden kann. Insofern können sich grundsätzlich im Zuge einer solchen Planung auch Veränderungen der Parkmöglichkeiten und eine erneute Überprüfung von Sichtbeziehungen ergeben.

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