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Schwarzbuntes Rind“ von GregorHelmsEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Einzelne Flächen auf dem Gelände der IGA 2017 sollen von gefährdeten Haus- und Nutztierrassen, wie dem Deutschen Shorthorn, dem schwarzbunte Niederungsrind, dem Murnau- Werdenfelser Rind, dem Dülmener Pferd, der weißen, gehörnten Heidschnucke oder dem Deutschen Sattelschwein beweidet werden. In einer Antwort auf eine Anfrage von Turgut Altug erklärt der Senat das Konzept.

Frage 1: Nach welchem Verfahren wird festgestellt, ob die Einzelflächen auf dem IGA 2017 Gelände groß genug sind, um dort dauerhaft Weidetiere zu halten?

Antwort zu 1: Die Einzelflächen und unterschiedlichen Biotoptypen mit den naturschutzfachlichen Zielarten von Flora und Fauna werden fachlich beurteilt und anhand von Erfahrungen aus anderen Weideprojekten bewertet. Empfohlen wird, die Landschaftspflege mit einer kleineren Anzahl von Tieren zu beginnen, zum Teil in Ganzjahresweidebetrieb, zum Teil im Sommerweidebetrieb und ein jährliches Monitoring von Zielarten vorzunehmen.

Frage 2: Welche Tierarten werden für die Beweidung eingesetzt?

Antwort zu 2: Es handelt sich bei den im Beweidungskonzept vorgeschlagenen Beweidungstieren um alte, gefährdete Haus- und Nutztierrassen, wie das Deutsche Shorthorn, das schwarzbunte Niederungsrind, das Murnau- Werdenfelser Rind, das Dülmener Pferd, die weiße, gehörnte Heidschnucke und das Deutsche Sattelschwein. Ob, und welche dieser Tierrassen zum Einsatz kommen ist noch nicht entschieden.

Frage 3: Gibt es ein Beweidungskonzept für das IGA 2017 Gelände? Wenn ja, welchen Inhalt hat es? Wenn nein, wie soll die Landschaftspflege durchgeführt werden?

Antwort zu 3: Es gibt einen Konzeptentwurf zur Beweidung ausgewählter Flächen im Wuhletal (MarzahnHellersdorf) im Rahmen eines Arche-Betriebes, Stand Januar 2015, der sich zzt. noch in der Abstimmung mit dem bezirklichen Veterinäramt und anderen bezirklichen Stellen befindet. Dargestellt werden darin die Möglichkeiten der Flächenbeweidung unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher, wirtschaftlicher und umweltpädagogischer Aspekte sowie den Anforderungen des Tierschutzes. Anstelle von Weidetieren können zur Pflege von Wiesenflächen z.B. auch Balkenmäher eingesetzt werden

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