Die Internationale Gartenausstellung 2017 wird vermutlich teurer als geplant. Statt der geplanten 40 Millionen Euro drohen sich die Kosten deutlich zu erhöhen. Damit ist der vom Senat beschlossene Kostendeckel hinfällig. Zentrales Kostenrisiko ist die Kalkulation der Einnahmen. Die BUGA 2015 endete gerade in einem Finanz-Fiasko. Weil die Besucherzahlen der Bundesgartenschau im Havelland weit unter den Erwartungen blieben, müssen die Organisatoren nun ein Defizit von zehn Millionen Euro einräumen.

Aus einem Bericht des Senats zu seinem Haushaltsentwurf geht dazu hervor, dass einige Mehrkosten wohl nicht ohne die IGA angefallen wären. Inwiefern weitere geplante Millionen auch Synergien mit der schon länger geplanten Erweiterung der „Gärten der Welt“ enthalten oder reine Mehrkosten sind, verschleiert der Senat. Die Kosten „verstecken“ sich in Kapitel 1210 (Titel 89145, 68220 sowie 89366) des Haushaltsentwurfes des Landes Berlin.

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