Berlin formiert sich seit einigen Jahren selbstbewusst als neues Zentrum der „Games Economy“ in den deutschsprachigen Ländern. Unterstützt wird das von einer dynamischen Digital- und Kreativszene, die gute Rahmenbedingungen für die Produktion und das Erlebnis von Spielen bietet. Die Videospielbranche erzeugt über eine Milliarde Umsatz pro Jahr und gibt über 10.000 Menschen in der Stadt Arbeit.

Das erste Berlin Games Breakfast war ein wichtiger Auftakt für den Dialog zwischen Politik und Gamesbranche. Wir werden dazu beitragen, den kontinuierlichen Dialog zwischen Gamesbranche, Politk und Gesellschaft zu vertiefen und bestehende Netwerkstrukturen der Szene zu unterstützen. Berlin braucht einen Masterstudiengang Gamesdesign, um eine ganzheitliche Ausbildung vor Ort leisten zu können. Damit entstünde in Berlin ein Ausbildungsstandort, der internationale Strahlkraft hätte. Zudem fehlen auch für junge Gamesentwicklern*innen bezahlbare Räume. Die Förderstrukturen etwa beim Medienboard müssen besser an eine Branche angepasst werden, die sich schnell entwickelt.

Hintergrund: Mit etwa elf Prozent Wachstum jährlich ist die Gamesbranche ein stark wachsender Wirtschaftsfaktor in der Hauptstadt. Games sind fest im Alltag vieler Menschen verankert. Die Szene ist so vielfältig wie die Gesellschaft, die Bandbreite reicht von Indiegames über Mobilegames bis hin zu digitalistierten Formen altbekannter Spiele wie Schach oder Dame.

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