Nach Jahren des Stillstandes rückt die sogenannte Verkehrslösung Mahlsdorf näher. Nach der Ankündigung von Gesprächen zwischen Senatsverwaltung und Bezirksamt steht nun die Abstimmungen auf Fachebene an. Diese sind dann Grundlage für eine Entscheidung über das weitere Vorgehen und eine mögliche Vorbereitung eines Planfeststellungsverfahrens für die gefundene Verkehrslösung.

Neue Bewegung gibt es durch die Prüfung einer möglichen Führung der TRAM auf der Trasse des bisher für den Autoverkehr vorgesehenen „Neuen Hultschiner Damm“ und der „Straße an der Schule“. Damit stünde die Hönower Straße zwischen B1 und der Pestalozzistraße für den Autoverkehr zur Verfügung. Die Teilung des knappen Straßenraumes wäre nicht mehr nötig.


Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

Ob diese Variante tatsächlich umsetzbar ist, prüft die Senatsveraltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz aktuell. Insbesondere die Kreuzung Hönower Straße/Pestalozzistraße sowie die Kreuzung B1/Hönower Straße müssen dabei ihre verkehrliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Vom Ergebnis hängt ab, ob es nach Jahren des Stillstandes eine Verkehrslösung für Mahlsdorf geben kann, die zwar nicht optimal ist, aber für eine große Mehrheit der Mahlsdorfer*innen eine deutliche Verbesserung des heutigen Zustandes darstellt. Dringende Handlungsnotwendigkeit besteht unter anderem auf Grund von funktionalen Defiziten im Straßenzug Hönower Straße – Hultschiner Damm durch Überstauung der Knotenpunkte, insb. am Knoten zur B1/B5, einer unattraktiven Umsteigesituation am S-Bahnhof Mahlsdorf, erheblicher Lärmbelastung der Anwohner*innen, fehlenden barrierefreien Straßenbahnhaltestellen sowie einer fehlenden verkehrssicheren Radverkehrsführung.

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