Im Wahlkampf wurde ich von einigen Anwohner*innen auf die Verkehrssituation in der Heinrich-Grüber-Straße (Abschnitt zwischen Uckermarkstraße und Ingolstädter Straße) angesprochen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung (30er-Zone) wird nicht immer beachtet und gerade für Kinder und Radfahrer*innen entstehen dadurch gefährliche Situationen. Meine Kolleg*in Cordula Streich hat dazu das Bezirksamt zu Planung und Einschätzung befragt (KA-006/VIII). Demnach wird eine Instandsetzung der Gehwege nach Beendigung der Bautätigkeit erfolgen. Welche Maßnahmen dabei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ergriffen werden können, muss dann entschieden werden.

Ich frage das Bezirksamt:

1.) Wann werden die Bebauungsmaßnahmen in diesem Abschnitt voraussichtlich beendet sein?
Die Bebauung des Gebietes erfolgt durch einen privaten Investor sowie die jeweiligen Grundstückseigentümer. Informationen über die zeitlichen Abläufe liegen dem Straßen- und
Grünflächenamt (SGA) nicht vor.

2.) Ist beabsichtigt, die Straße nach Abschluss der Bebauungsmaßnahmen zu sanieren?
Eine Instandsetzung der Gehwege wird nach Beendigung der Bautätigkeit erfolgen.

3.)Falls ja, könnten weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung (wie Bodenschwellen) getroffen werden, um die Verkehrssicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner zu erhöhen?
Die Heinrich-Grüber-Straße ist in diesem Abschnitt Bestandteil einer Tempo-30-Zone. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass Bodenwellen nicht die von den Anliegern gewünschte Lösung des Problems bringen. Dass Abbremsen und Anfahren erfolgt von vielen Verkehrsteilnehmern oft unbedacht mit hoher Lärm- und Abgasbelastung.