Ein Blick in die Zukunft – „2040 – die Wüste lebt“

Foto von Dirk KirchnerDas Jahr 2008 war keine Sternstunde der Umweltpolitik. Viele Chancen wurden vertan und falsche Trends nicht korrigiert. Das Technologiemagazin Technology Review hat aus diesem Anlass in seiner Online-Ausgabe ein denkbares Szenario für die nahe Zukunft skizziert, das aus aktuellen Entwicklungen folgen könnte.

Das Ende ist nicht sehr optimistisch. Es heißt im letzten Satz:
„Was von der wilden unberührten Natur vergangener Jahrhunderte geblieben ist, sind Erzählungen wie Jack Londons ‚Ruf der Wildnis‘.“

Mietexplosion begrenzen

Berlin gilt als Stadt mit niedrigen Mieten. Doch zwischen den Bezirken wir die Schere der Mietunterschiede immer weiter. In vielen Stadtteilen sind Mietsprünge von 30-50% die Regel geworden beim MieterInnenwechsel. Ein Umzug innerhalb ihres Wohngebietes wird für viele GeringverdienerInnen unmöglich, sie müssen ihren Wohnbezirk verlassen. Dies hat zur Folge, dass soziale Entmischung zusätzlich verstärkt wird.

Eine Bindung aller VermieterInnen an eine Begrenzung auf maximal 15% über der jeweiligen Vergleichsmiete könnte die weitere Mietexplosionen verhindern. Um diese Änderung des Mietrechts im BGB zu erreichen, fordern Bündnis90 / Die Grünen den Senat auf eine Gesetzesinitiative im Bundesrat einzubringen.

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Wie Abiturienten ihre Abifete finanzieren II

Auch in diesem Jahr versuchen AbiturientInnen des Wilhelm-von-Siemens Gymnasiums wieder das nötige Kleingeld für ihren Abiball zu organisieren.
“Der Bodypainting-Kalender” ist das diesjährige Ergebnis! Die über 30 Mitwirkenden haben alles dafür gegeben, dass der Kalender spitzenmäßig wird!

Bleibt zu hoffen, dass die AbiturientInnen ihr Ziel erreichen. Schon im letzten Jahr haben die damaligen AbiturientInnen mit zwei Aktkalendern die Finanzierung ihres Abiball unterstützt.

Solarfabrik in Marzahn-Hellersdorf

In Marzahn-Hellersdorf ist die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft zu einem aussichtsreichen Leuchtturmprojekt gewachsen. Inventux ist das erste Unternehmen in Europa das in Serienproduktion dieser neuartigen Photovoltaikmodule geht, und bringt die gesamte Solarbranche als Vorreiterin einen Schritt weiter. So entstehen 120 Arbeitsplätze, die gerade für junge Menschen im Bezirk interessant sein können.
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Eisbären-Drama im Zoo II – Tierquälerei beenden – ZOO schließen!

Informationen des BR zufolge, ist nun auch das zweite Nürnberger Eisbärenjunge tot. Stadt und Tierpark teilten am Samstag mit, dass es am Freitag „trotz der mütterlichen Fürsorge“ der Eisbärendame Vera verendet sei. Am 21. November hatte Vera hatte zwei Junge zur Welt gebracht. Der erste Eisbärenzwilling war bereits am vergangenen Montag verendet.

Die Haltung von Tieren gefangen fern ihrer natürlichen Lebensumgebung ist Tierquälerei. Wir sollten diese möglichst schnell beenden. Tiere gehören in ihre natürliche Umgebung. Diese zu erhalten muss Ziel sein, nicht den Tieren einen noch so tollen Käfig bauen.

Grüne Impulse für Ostdeutschland

Der „Nachbau West“ hat sich als ungeeignetes Leitbild für den „Aufbau Ost“ erwiesen. Demografische Entwicklung und Globalisierung treffen in Ostdeutschland auf regionale Besonderheiten, wie industrielle Umstrukturierung und vernachlässigte Industrieforschung sowie weite ländliche Räume mit kleinteiligen Wirtschaftsstrukturen. Technokratische und industriepolitische Strategien werden diesen Herausforderungen nicht gerecht.

Unsere grüne Vision für die ökonomische und soziale Entwicklung Ostdeutschlands lautet: Starke AkteurInnen – starke Regionen – hier geht was! Auf die eigenen Potenziale zu setzen, den Blick über den Tellerrand zu wagen und neuen Entwicklungen die Pfade zu ebnen – darin sehen wir Grüne die Chance für eine solide und eigenständige Entwicklung Ostdeutschlands.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns und unseren Gästen über gegenwärtige Sackgassen und vermeintliche Königswege sowie grüne Impulse und Perspektiven für Ostdeutschland zu diskutieren. Wir freuen uns auf zwei anregende und ergebnisreiche Tage.